Heute haben wir eine Tour mitgemacht "Wanderung
von Masca bis runter zum Meer" (4 Stunden ca. 8
1/2km, 600 Höhenmeter nach unten). Trotz leichter
"Beschädigung" meinerseits (zwei blutige Knie und
eine Fleischwunde an der Hand) ist diese Wanderung
ein absolutes "must have"!
Wir wurden per Bus vom Hotel abgeholt (insgesamt
waren 30 Leute und 2 Tourguides), die erste "Action"
war schon mal die Fahrt mit dem Bus auf der engen,
kurvigen Strasse nach Masca. Da kam uns ein einer
Kurve ein gleich großer Bus entgegen und da ging mal
rein gar nichts! Während die Autoschlange hinter uns
und hinter dem anderen Bus immer länger wurde,
gelang es dem Busfahrer mittels reversieren und
wieder vorfahren - im Schaukelverfahren sozusagen -
den Bus mit ein paar Zentimeter Abstand an die
Felswand zu "kleben" damit der andere - den Abgrund
vor Augen - mit ein paar Zentimeter Abstand zu
unseren Bus vorbeikam - wahrlich eine Glanzleistung!
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Dann gings - nach einer WC Pause - los mit der
Wanderung (Kategorie "schwer" - war aber nicht
schwer). Einige hatten allerdings schon auf halber
Strecke Schwierigkeiten mit der Kondition, da es
über Felsen, Stock und Stein bergab ging. Kurz bevor
wir das Meer erreichten, teilten die Tourguides die
Gruppe in eine langsamere und eine schneller, wobei
wir uns der schnelleren anschlossen. Und da hat es
mich dann auch schon aufgeschmissen! 2 blutige Knie
und eine Fleischwunde an der Hand, der Tourguide hat
meine Hand dann gleich mit einem Pflaster verarztet
und eine pinkfarbene Jodlösung drübergeschüttet. Sah
Super aus! 2 knallpinke Knie und die halbe
Handfläche in Farbe pink mit einem riesigen
Pflaster. Kurti half beim verarzten und hatte dann
natürlich auch eine pinkfarbene Hand. So sind wir
dann das letzte Stück die Schlucht runter, ohne
Probleme.
Unten angekommen überraschte uns ein Sprühregen
und gewaltige Wellen durch den starken Wind. Das
Schiff das uns abholte, wurde gewaltig hin - und her
geschleudert. In 2-er Gruppen gingen wir über den
steinernen Steg bis zu Plattform, wo wir warten
mußten, bis der Einstieg vom Schiff in der richtigen
Position war, um aufs Kommando "JETZT" das Geländer
zu ergreifen und gleichzeitig draufzuspringen - nach
Möglichkeit ohne ins Meer zu fallen, da eine Sekunde
später das Schiff durch den Seegang schon wieder
einige Meter weit weggespült wurde.
Ging ganz gut - nur einer hatte leichte Probleme,
da er einen Sekundenbruchteil gezögert hatte - er
hats dann aber auch geschafft-
Wir bekommen dann per Mail noch Fotos "vor der
Wanderung" und "nachher" :-)
Im Hotel zurück waren wir dann noch ein wenig am
Pool - passenderweise mit meiner pinkfarbigen
Badeshort. Das Jod war nämlich auch mit Seife nicht
wegzubekommen. So waren wir heute auch ganz in Pink
gefleckt beim Abendessen.
Mittlerweile "spüre" ich auch das linke Knie
etwas - naja eine Prellung halt.
Der Hand gehts aber ganz gut, bis auf den etwas
Löchrigen Look. :-)) Hier Fotos von der
Wanderung :-))


